Unser Beschaffungskettenmanagement
Ein verantwortungsvolles Beschaffungskettenmanagement stellt für Rolex ein wichtiges Anliegen dar, da es die Nachhaltigkeit seiner Tätigkeiten unmittelbar und bedeutend beeinflusst. Bei ihrer Berücksichtigung stützt sich die Marke auf gesetzliche und rechtliche Rahmenbedingungen und hat ihre Praktiken in Zusammenarbeit mit ihren Partnern formalisiert.
In diesem Zusammenhang führt die Marke Maßnahmen zur Aufdeckung von und zum Umgang mit Risiken ein, und vertieft weiterhin ihre Umwelt- und Sozialanalysen. Sie steht in ständigem Kontakt mit ihren Zulieferern und vereinbart mit ihnen regelmäßig Optimierungsprozesse. Rolex arbeitet an der Erfassung seiner Beschaffungsketten in den Bereichen, die für seine Risikomatrix am heikelsten sind, darunter Mineralien und Metalle, Edelsteine sowie Schleifwerkzeuge, Leder, Kakao und Werbeartikel. Insbesondere prüft Rolex das Risiko der Kinderarbeit bei seinen Zulieferern anhand der Herkunft der Produkte.
Damit werden die seit vielen Jahren angewandten Beschaffungspraktiken im Rahmen eines Systems zur Steuerung unserer Beschaffung unter Berücksichtigung der Auswirkungen unserer Tätigkeit offiziell festgeschrieben.
Dieser Ansatz dient der Institutionalisierung unserer freiwilligen Verpflichtungen, die aus unseren Grundwerten, unserer Ethik und den internen Regeln, die wir von jeher anwenden, hervorgegangen sind.
Zur Umsetzung unserer Sorgfaltspflicht strukturieren wir die Prozesse in den verschiedenen Einkaufssegmenten und schaffen eine Gouvernance, um ein Risikomanagement für folgende Bereiche zu gewährleisten: Achtung der Menschenrechte (insbesondere zur Bekämpfung von Kinderarbeit), Berücksichtigung der Auswirkungen unserer Tätigkeiten auf die Gemeinschaften, gesellschaftliches Handeln, Vermeidung von Umweltrisiken, Reduzierung von Treibhausgasen, Abfallmanagement, Rückverfolgbarkeit der Rohmaterialien sowie Unternehmens- und Berufsethik.
Rolex hat einen Audit-Plan für seine Zulieferer und deren Partner eingeführt, der nach dem Risiko von Kinderarbeit gestaffelt ist.
Diese Audits erfolgen anhand einer Reihe international anerkannter Kriterien, welche die sozialen und ökologischen Anforderungen von Rolex zusammenführen.
Die Marke entspricht Artikel 964k1 des Obligationenrechts, das in Bezug auf Mineralien und Metalle aus Konfliktgebieten der Sorgfaltspflicht unterliegt. Rolex hat zur Unterstützung hierbei ein unabhängiges Expertenunternehmen eingesetzt.