Flugzeug fliegt über einem Berggipfel

Explorer und Explorer II

Ein Freiluftlabor

Die Oyster Perpetual Explorer und Explorer II stehen für Abenteuergeist und das Streben, die eigenen Grenzen stetig neu zu definieren. Beide Modelle wurden für den Einsatz unter extremsten Bedingungen konzipiert und setzen mit ihrer Robustheit, Ablesbarkeit und Zuverlässigkeit Maßstäbe in der Uhrmacherei. Ihre Leistung hat sich unter realen Bedingungen an Handgelenken von Forschern und Wissenschaftlern bewährt, die die Welt selbst zum Freiluftlabor machten.

2021
Flugzeug fliegt über einem Berggipfel

Erste Kapitel der Erforschung und Entdeckung

Ab den 1930er-Jahren stattete Rolex Pioniere der Erforschung und Entdeckung mit Oyster Armbanduhren aus. Von den Polarregionen bis zu den höchsten Gipfeln begleiteten diese Uhren zahlreiche Expeditionsgruppen bei extremen Witterungs­verhältnissen. Die unter realen Bedingungen gewonnenen Erkenntnisse dieser Abenteurer trugen maßgeblich dazu bei, die Zuverlässigkeit der für die Welt der Erforschung und Entdeckung geschaffenen Rolex Armbanduhren weiter zu verbessern.

1930

Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay, Mitglieder einer britischen Expedition

Geburt der Explorer

Am 29. Mai 1953 um 11:30 Uhr erreichten Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay Sherpa als Mitglieder einer von Sir John Hunt geleiteten britischen Expedition, die mit Oyster Perpetual Chronometern ausgestattet war, als erste Menschen den Gipfel des Mount Everest in 8.848 Metern Höhe.

Hommage eines Everest-Bergsteigers an Rolex
Explorer 1953

Im Anschluss an diese historische Leistung präsentierte Rolex die Explorer, eine der ersten Funktionsuhren der Marke. Ihr für optimale Ablesbarkeit konzipiertes Zifferblatt zeichnete sich durch seine markanten Indizes aus: mit Ziffern auf der 3‑, 6‑ und 9‑Uhr-Position, Stabindizes sowie einem Dreieck bei 12 Uhr.

1953

Präzision auf dem Gipfel

Eine italienische Expeditionsgruppe, deren Mitglieder Oyster Perpetual Explorer Armbanduhren trugen, erklomm den zweithöchsten Berg der Welt, den K2 (8.611 Meter). Achille Compagnoni, einer der Bergsteiger, die den Gipfel erreichten, schrieb später: „Ihre Rolex Armbanduhr begleitete mich während der gesamten Expedition und funktionierte einwandfrei – selbst oberhalb der 8.000-Meter-Marke.“

1954

Kangchendzönga, der dritthöchste Berggipfel der Welt

Leistung auf den Dächern der Welt

Mit der Erstbesteigung des Kangchendzönga (8.586 Meter) wurde der dritthöchste Berg der Welt bezwungen. Mehrere Mitglieder des britischen Expeditionsteams waren mit Rolex Armbanduhren ausgestattet. Unter ihnen befand sich auch Geologe und Bergsteiger George C. Band, der sich später daran erinnerte: „Während der gesamten Expedition trug ich meine Explorer von Rolex [...]. Sie zeigte die Zeit stets zuverlässig an und nichts schien ihr etwas anhaben zu können.“

1955

Die Extreme des hohen Nordens

Rolex rüstete Mitglieder der britischen transarktischen Expedition mit Explorer Uhren aus. Im Laufe ihrer 16-monatigen Reise legten sie rund 6.000 Kilometer zurück – von Point Barrow in Alaska bis zum norwegischen Spitzbergen-Archipel – und vollzogen damit die erste Überquerung des Arktischen Ozeans auf dem Landweg. Allan Gill, Kenneth Hedges und Roy Koerner erreichten unter der Leitung von Wally Herbert nach einem Winter im Zeltlager auf treibendem Packeis am 6. April 1969 schließlich den Nordpol, das Ziel ihrer Expedition.

1969

1971 Explorer II

Explorer II, ein neuer Maßstab

Die Explorer II ist an ihrem zusätzlichen orangefarbenen 24-Stundenzeiger und ihrer feststehenden Lünette mit Graduierung zu erkennen, die dem Träger die Unterscheidung zwischen Tag- und Nachtzeit ermöglichen. Sie wurde entwickelt, um Forscher und Wissenschaftler möglichst zuverlässig zu leiten, wenn äußere Anhaltspunkte keine ausreichenden Informationen mehr liefern. Zu diesem Zweck verfügt die Explorer II auch über eine Datumsanzeige – eine unverzichtbare Funktion für Situationen, in denen Tag und Nacht nicht mehr zu unterscheiden sind.

1971

Die Kraft der Elemente

Der renommierte Vulkanologe Haroun Tazieff war bei seinen Forschungsarbeiten regelmäßig extremen Temperaturen und ätzenden Gasen ausgesetzt. Seine Explorer II, die er über dem Hitzeschutzanzug trug, begleitete ihn dabei bis tief in die unwirtlichsten vulkanischen Gebiete. 1972 berichtete er Rolex: „Sie hat gerade ihren ersten – und sehr harten – Vulkantest mit der Note ,sehr gut‘ bestanden: In den extrem aggressiven Gasen am Ätna funktionierte sie perfekt, was bei den Armbanduhren sämtlicher Teammitglieder nicht der Fall war.“

1972

Neues Uhrwerk, neue Merkmale

Die Explorer II erreichte einen bedeutenden Meilenstein in ihrer technischen Entwicklung. Sie verfügte nun über ein kratzfesteres Saphirglas sowie über ein neues Uhrwerk, bei dem sich der Stundenzeiger unabhängig vom Minuten- und 24-Stunden-Zeiger einstellen ließ. Diese Innovation ermöglichte die gleichzeitige Anzeige einer zweiten Zeitzone und erweiterte damit die Einsatzmöglichkeiten der Funktionsuhr.

1982

Die Eroberung der drei Pole

Der Norweger Erling Kagge ging in die Geschichte ein als erster Mensch, der die sogenannte „Three Poles Challenge“ geschafft hatte: die Bezwingung des Nordpols, des Südpols und des Mount Everest. 1990 erreichte er den Nordpol auf Skiern – ohne jede Unterstützung von außen. 1993 drang er nach einer mehr als 50-tägigen Soloexpedition und rund 1.300 zurückgelegten Kilometern bis zum Südpol vor. 1994 stand er schließlich auf dem Gipfel des Mount Everest. Bei allen drei Abenteuern trug er eine Explorer II am Handgelenk.

1994

Ed Viesturs

Über Grenzen hinausgehen

Bei seinem außergewöhnlichen Projekt „Endeavor 8000“ vertraute der renommierte Höhenbergsteiger Ed Viesturs auf eine Explorer II. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Langzeitprojekts wurde er zum ersten US-Amerikaner, der alle 14 Achttausender, die höchsten Gipfel der Welt, ohne Flaschensauerstoff bestieg.

Ed Viesturs und die Geschichte der Explorer II

Auf meinen Expeditionen trug die Explorer II maßgeblich zu meinem Erfolg – und sogar zu meinem Überleben – bei. Zeit spielte bei meinen Entscheidungen tatsächlich eine zentrale Rolle.

Ed Viesturs

2005

Explorer 2010

Verbesserte Ablesbarkeit

Mit Einführung der Chromalight-Anzeige im Jahr 2010 wurde die Ablesbarkeit der Modelle Explorer und Explorer II weiter verbessert. Die Leuchtmasse auf den Stundenindizes und Zeigern ist bei Tageslicht strahlend weiß und leuchtet im Dunkeln lange blau nach. So lässt sich die Zeit selbst bei schlechten Lichtverhältnissen gut ablesen.

2010

Explorer 2011

Ein neu entfachter Pioniergeist

Anlässlich ihres 40-jährigen Jubiläums wurde die Explorer II umfassend modernisiert. So verbesserte der größere Gehäusedurchmesser von 42 mm ihre Ablesbarkeit noch weiter und stärkte gleichzeitig ihre Präsenz am Handgelenk. Der orangefarbene 24-Stundenzeiger – ein charakteristisches Merkmal des ursprünglichen Modells von 1971, das zwischenzeitlich eingestellt worden war – kehrte zurück und knüpfte damit an die Tradition der Uhr an. Das mit dem Kaliber 3187 ausgestattete Modell vereint in sich Innovationen wie die Parachrom-Spirale und das Paraflex-Antischocksystem, welche die Unempfindlichkeit der Armbanduhr gegenüber Erschütterungen und Temperaturschwankungen erhöhen.

2011

2021 Explorer

Ein Hauch von Raffinesse

Die neue Generation der Oyster Perpetual Explorer und der Oyster Perpetual Explorer II von Rolex zeichnete sich durch neu gestaltete Gehäuse, optimierte Ablesbarkeit sowie Hochleistungsuhrwerke aus. Zu den neuen Ausführungen zählte unter anderem auch eine Version in Rolesor gelb, die die Explorer um eine raffinierte Note bereicherte, ohne dabei Abstriche an ihrer Identität als wegweisende Funktionsuhr zu machen. Die Explorer II wird nun vom Kaliber 3285 angetrieben, einem Uhrwerk mit den neuesten technologischen Finessen der Manufaktur.

2021

Chromalight

Optimierte Ablesbarkeit

Die Explorer und Explorer II waren die ersten Rolex Armbanduhren mit optimierter Chromalight-Anzeige. Die neue Leuchtmasse zeichnet sich durch ein strahlenderes Weiß bei Tageslicht und ein länger anhaltendes blaues Nachleuchten im Dunkeln aus und wurde nach und nach auch bei den übrigen Modellen der Marke eingesetzt.

Explorer II

2021