Datejust
Tage, die Geschichte schreibenDie Oyster Perpetual Datejust ist der Inbegriff der klassischen Uhr von Rolex und seit ihrer Einführung ein Maßstab für Innovation und Stil. Als zeitlose Ikone ging sie in die Geschichtsbücher der Uhrmacherkunst ein. Sie bezeugte die Leistungen bemerkenswerter Persönlichkeiten und begleitet entscheidende Momente und bedeutsame Daten, die Schicksale prägen.
Einführung der Datejust
Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Marke präsentierte Rolex die Datejust – ein automatisches Armbandchronometer mit Datumsanzeige in einem Sichtfenster auf der 3-Uhr-Position. Anfangs war sie ausschließlich in Gold erhältlich und mit dem eigens für diesen Anlass entworfenen Jubilee-Band versehen – ein klares Bekenntnis zu ihrem Prestigeanspruch.
1945
Ein Zeitmesser für die Geschichte
Rolex Gründer Hans Wilsdorf überreichte Sir Winston Churchill eine Datejust als Geschenk, das der britische Staatsmann nur allzu gern annahm. Er wählte ein Modell in Roségold, auf dessen Gehäuseboden sein Wappen eingraviert war.
1947
Dwight D. Eisenhowers Datejust
General Dwight D. Eisenhower wurde zum Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte ernannt. Zu diesem Anlass erhielt er das einhundertfünfzigtausendste von Rolex zertifizierte Chronometer: eine Datejust in Gelbgold, die seine Initialen als Gravur auf dem Gehäuseboden trägt. Zwei Jahre später trat Dwight D. Eisenhower sein Amt als 34. Präsident der USA an.
Rolesor: robust und raffiniert
In den 1950er-Jahren erschienen die ersten Modellausführungen der Datejust in Rolesor, einer Kombination aus Gold- und Edelstahl-Elementen, im Rolex Katalog. Rolesor wurde ursprünglich in den 1930er-Jahren eingeführt und ist heute ein unverkennbares ästhetisches Markenzeichen von Rolex Armbanduhren – insbesondere an der Datejust, die sich als das prägendste Beispiel hervorgetan hat.
1950
Einführung der Zykloplupe
Die Datejust war die erste Armbanduhr mit Zykloplupe. Ihren Namen verdankt diese dem einäugigen Riesen aus der griechischen Mythologie. Dank der Vergrößerung des Datums auf dem Zifferblatt lässt sich dieses leichter ablesen. Heute zählt sie zu den charakteristischen Elementen der Rolex Armbanduhren.
1953
Springender Datumswechsel
Mit seinem neuen Kaliber 1065 stattete Rolex die Datejust mit einem neuartigen Mechanismus aus, der einen springenden Datumswechsel ermöglicht. Dieses System, das die Datumsscheibe täglich automatisch um eine Rastposition weiterdreht, fand sich später an sämtlichen Armbanduhren von Rolex. So vollziehen die bei der Day‑Date miteinander verbundenen Wochentags- und Datumsscheiben beim Tageswechsel einen synchronen Sprung.
1956
Einführung der Lady‑Datejust
Mit ihrem 25-mm-Gehäuse stellte die Lady‑Datejust ein kleineres Modell dar, das dennoch die bewährte Präzision und Wasserdichtheit der Oyster Perpetual Uhren bewahrte. Damit stellte Rolex einmal mehr seine Expertise in der Entwicklung kleiner Kaliber unter Beweis.
1957
Microstella-Muttern
Rolex entwickelte die Kaliberfamilien 1560 und 1565, die damals bei verschiedenen Datejust Modellen zum Einsatz kamen. Diese Uhrwerke besaßen nun eine Unruh mit variabler Trägheit, die sich mithilfe der Microstella-Schrauben anpassen ließ. Die 1957 patentierten Komponenten ermöglichten eine Feineinstellung der Unruh und wurden 1983 durch Muttern ersetzt.
1959
Am Handgelenk von Martin Luther King
Einer der berühmtesten Träger der Datejust, Reverend Martin Luther King Jr., erhielt am 10. Dezember 1964 in Oslo den Friedensnobelpreis für sein unermüdliches Engagement für Gleichberechtigung. Nur wenige Monate zuvor hatte er bei der Unterzeichnung des Civil Rights Act an der Seite von Präsident Lyndon B. Johnson im Weißen Haus gestanden.
1964
Zusammen als Einheit
Ab 1969 beschäftigte sich Rolex mit dem sogenannten integrierten Armband. Das Design wurde schließlich erstmals an einem Datejust Modell mit automatischem Aufzug präsentiert. Diese in den 1970er-Jahren besonders angesagte Ästhetik zeichnet sich durch eine glatte, durchgängige Linie zwischen Armband und Gehäuse aus, die die Land-Dweller heute in entschieden modernem Stil wieder aufgreift.
Entdecken Sie die Land-Dweller1974
„Quickset”
Die Einführung des Kalibers 3035 stellte einen wichtigen Meilenstein in der uhrmacherischen Geschichte der Datejust dar. Dieses neue Uhrwerk verfügte über eine Frequenz von 4 Hertz (28.800 Halbschwingungen pro Stunde). Vor allem aber war es mit einem System zur Schnellkorrektur („Quickset”) der Datumsanzeige versehen, das unabhängig von den Zeigern über die Aufzugskrone bedient wurde.
1977
Die Wildnis bewahren
In Werbekampagnen trat die Datejust gemeinsam mit Richard Leakey auf, der zu diesem Zeitpunkt gerade die Leitung des Wildlife Conservation and Management Departments in Kenia übernommen hatte. Der kenianische Paläoanthropologe und Biologe erinnerte uns daran, dass „unser heutiges Handeln Folgen für zukünftige Generationen hat”. Seit einem halben Jahrhundert stärkt Rolex nun kontinuierlich sein Engagement für den Erhalt unseres Planeten. Heute findet es Ausdruck in der Initiative Perpetual Planet.
1991
Die Datejust und der Tennissport
Mit ihrem schiefergrauen Zifferblatt und den römischen Ziffern in einem Grün, das an den legendären Rasen des Centre Courts bei den Wimbledon Championships erinnert, wurde diese Version der Datejust in Rolesor gelb 2009 vorgestellt. Das Modell verkörpert die langjährige Partnerschaft zwischen Rolex und der Welt des Tennissports. 1978 wurde Rolex offizieller Zeitgeber des ältesten Grand Slam®-Turniers der Welt.
2009
Einführung des Kalibers 3235
Für das bei den Datejust Modellen 36 und 41 eingesetzte Kaliber 3235 wurden 14 Patente angemeldet. Sie stehen für das beständige Bestreben von Rolex, durch Forschung und Entwicklung technische Lösungen zu schaffen, um Präzision, Gangreserve, Stoßfestigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber Magnetfeldern, Bedienkomfort und Zuverlässigkeit zu erhöhen.