Rosa Vásquez Espinoza

Schutz der amazonischen stachellosen Biene zur Bewahrung des Regenwaldes

Die stachellose Biene wurde von den indigenen Völkern der Amazonasregion schon immer als Wächterin des Waldes und für die heilenden Eigenschaften ihres Honigs verehrt. Nun zeigte die bahnbrechende wissenschaftliche Arbeit der peruanischen Biochemikerin und Umweltschützerin Rosa Vásquez Espinoza den Zusammenhang zwischen der Abholzung in der Amazonasregion und dem Rückgang dieser einheimischen Biene auf. Sie ist für die Bestäubung unverzichtbar und – neben anderen – für die indigenen Völker der Asháninka und Kukama-Kukamiria von großer Bedeutung. Wenn nichts unternommen würde, hätte das Verschwinden der Biene unumkehrbare Folgen auf die Bestäubungs­netzwerke und für die Waldregeneration.


Vásquez Espinoza, die indigene Wurzeln in den Anden und im Amazonasgebiet hat, wuchs inmitten der peruanischen Anden und des Regenwaldes auf und verknüpft uraltes Wissen mit hochmoderner Wissenschaft. Als Gründerin und Geschäftsführerin von Amazon Research Internacional setzt sie sich für den Schutz der Biodiversität und die Stärkung von Gemeinschaften im gesamten Amazonasbecken ein.

Rosa Vásquez Espinoza