Rolex und die Welt der Erforschung und Entdeckung Cover

Das Wissen über den Planeten erweitern, um ihn zu erhalten

Kapitel Drei

Der Mensch ist bis in die entlegensten Winkel der Welt vorgedrungen. Die höchsten und die tiefsten Punkte der Erde wie auch die Pole scheinen nicht mehr so unerreichbar, und das Unbekannte ist nicht mehr das Einzige, was den Menschen dazu antreibt, die Welt weiter zu erkunden. Aber die Forscher bleiben nicht untätig.

Ihnen geht es nicht mehr darum, dorthin zu gehen, wo zuvor noch kein Mensch gewesen ist. Ihr Ziel ist es nun, unseren Planeten besser zu verstehen und etwas über seine Zerbrechlichkeit zu erfahren, um ihn besser schützen zu können.

1957 beteiligte sich Rolex an dem Internationalen Geophysikalischen Jahr, in dem Forscher aus aller Welt erstmals ihr Wissen zusammen­führten, um unseren Planeten besser zu verstehen. Forschung und Erkundung nahmen nun eine andere Dimension an. Es gab zahlreiche wissenschaftliche Expeditionen. Der Vulkanologe Haroun Tazieff, der Biologe Nigel Winser, der Geologe Francesco Sauro und der Forscher Alain Hubert zählen zu den wagemutigen Forschern, die von Rolex unterstützt wurden in dem uner­müdlichen Bestreben, das Wissen über den Planeten zu erweitern, um ihn zu erhalten. Um ihm eine Zukunft zu geben. Darüber hinaus rief Rolex 2019 „Perpetual Planet“ ins Leben – eine Initiative, in deren Rahmen Projekte unterstützt werden, die unser Wissen über die Welt erweitern, unsere Lebens­­­­bedingungen verbessern und unsere Umwelt schützen.

Rolex und das Internationale Geophysi­­­­­kalische Jahr

Das Engagement der Marke mit der Krone zur Förderung wissenschaftlicher Erkenntnisse ist ein Eckpfeiler ihrer Geschichte und Identität. Das Internationale Geophysikalische Jahr bot Rolex die Möglichkeit, dieses Interesse zu manifestieren.

Die Sonne ist eine glühende Gaskugel mit zyklisch schwankender magnetischer Aktivität. In sehr aktiven Phasen gibt sie eine starke Strahlung ab. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war noch wenig über die Auswirkungen dieses Phänomens auf die Erde bekannt, was den Anstoß zu einem der umfassendsten wissen­schaftlichen Forschungs­vorhaben gab, die jemals durchgeführt wurden: dem Internationalen Geophysikalischen Jahr. Das Projekt lief von Juli 1957 bis Dezember 1958 – ein Zeitraum, der mit einer Periode höchster magnetischer Sonnen­aktivität zusammenfiel. Es war darauf ausgerichtet, das menschliche Wissen über ein breites Spektrum von Themen in Bezug auf die Erde und ihre Wechsel­wirkungen mit den sie umgebenden Sternen, einschließlich der Sonne, zu vertiefen. Nicht weniger als elf wissenschaftliche Disziplinen waren dabei vertreten, von der Erforschung der kosmischen Strahlung bis zur Erforschung des Polarlichts, von der Seismologie bis zur Ozeanographie.

Auch Rolex beteiligte sich an dem Internationalen Geophysikalischen Jahr: Die Uhrenmarke unterstützte durch leihweise Überlassung mehrerer Armbanduhren die britische Expedition, die damit beauftragt war, eine wissenschaftliche Basis – die Halley-Forschungs­station – in der Antarktis zu errichten und dann meteorologische Beobachtungen der Erde, der Atmosphäre und des Weltraums durchzuführen. Von 1955, als die ersten Männer zum Bau der Station aufbrachen, bis zu ihrer Rückkehr nach erfolgreicher Mission funktionierten die Uhren einwandfrei.

„[Als ich zum ersten Mal meine eigene Uhr anlegte,] wurde sie ein Teil von mir – ein unent­behrlicher, zuverlässiger Teil –, sie ging nur ein paar Sekunden pro Woche vor, obwohl sie solch extremen Temperaturen ausgesetzt war wie bei einem heißen Herd oder beim Ausgraben von Vorräten bei minus 60° Fahrenheit“, schrieb der Schiffsarzt Commodore David Dalgliesh. Doug Prior, der Schreiner der Expedition, kommentierte einige Monate vor Ende des Projekts: „Was die Leistung der Uhr betrifft, konnte ich, ehrlich gesagt, keinen einzigen Fehler finden.“ Und er fügte hinzu: „Ich hatte mit Hammer und Meißel Hunderte von Schlitzen zu stemmen. Die Uhr musste also nicht nur mit den extrem kalten Temperaturen zurechtkommen, sondern auch mit den fürchterlichen Erschütterungen bei jedem Schlag mit dem Meißel.“ Auch hier haben sich Rolex Armbanduhren durch ihre Fähigkeit ausgezeichnet, selbst härtesten Beanspruchungen standzuhalten, ohne dass ihre Leistungen dadurch beeinträchtigt wurden.

Rolex und National Geographic

Das Wissen über die Welt erweitern, um sie besser schützen zu können. So lässt im Wesentlichen das gemeinsame Engagement von Rolex und National Geographic für den Planeten – und damit für die kommenden Generationen – zusammenfassen.

Um einen Beitrag zum Schutz der Ökosysteme – insbesondere der Ozeane, der Regenwälder und der Bergwelt – zu leisten, engagiert sich die Uhrenmarke an der Seite von National Geographic mit konkreten Projekten auf der ganzen Welt. Diese heute noch verstärkte Partnerschaft besteht seit 1954, also seit fast sieben Jahrzehnten. Als Synonym für Erforschung und Entdeckung kann National Geographic auf Rolex als wertvollen Verbündeten in der langjährigen Unterstützung von bahn­brechenden Initiativen in den Bereichen der Erforschung und Entdeckung sowie des Naturschutzes zählen – zwei Tätigkeits­felder, die sich nun bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft ergänzen.

Vulkanologie im Dienste des Planeten

Haroun Tazieff

Im Laufe der Jahrzehnte sind zahlreiche Wissenschaftler, Forscher und Entdecker aus aller Welt zu Rolex Marken­botschaftern geworden. Der bekannte französische Vulkanologe und Höhlen­forscher Haroun Tazieff ist einer von ihnen. Sein Wissensdurst im Hinblick auf eine Erweiterung der Kenntnisse über die Welt führte ihn immer wieder an den Rand der Vulkane, um die Temperatur­veränderungen der Gase und des Magmas bei Eruptionen zu messen. Seine berühmten Expeditionen basierten auf dem Wunsch, die notwendigen Daten zu sammeln, um den natürlichen Lebensraum zu verstehen. Diese Informationen können heute dazu genutzt werden, auf die Zerbrechlichkeit des Planeten aufmerksam zu machen. Bereits 1979 wies der Vulkanologe auf die Rolle der massiven CO2-Emissionen bei den Risiken der globalen Erwärmung hin, denen die Erde nun ausgesetzt ist.

Haroun Tazieff Zitat

Höhlen­­­­­forschung zum besseren Verständnis der Evolution des Lebens

Francesco Sauro

Der italienische Geologe Francesco Sauro war Preisträger der Rolex Preise für Unter­nehmungsgeist 2014. Er organisierte und leitete speläologische Expeditionen vor allem in abgelegene und daher wenig bekannte Regionen Südamerikas. Von den Tafelbergen zwischen Brasilien und Venezuela seilte er sich mit seinem Team in die Tiefen der Erde ab. Bei der Erforschung dieser unterirdischen Höhlen, die vor ihm noch kein Mensch betreten hatte, sammelte er wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf ein besseres Verständnis der Welt. Auf den von ihm geleiteten Expeditionen konnte er die Existenz einzigartiger Lebensformen nachweisen, zum Beispiel Bakterien­­kolonien in den am tiefsten gelegenen Höhlen, die einen Einblick in die Evolution des Lebens auf dem Planeten geben.

Wüsten­forschung – ein Schlüssel zu unserer Zukunft

Nigel Winser

Die Natur zu begreifen ist für den engagierten Naturschützer Nigel Winser der Schlüssel zu unserer Zukunft. Nach seinem Verständnis müssen Feldforscher Daten über die sich rasch verändernden Ökosysteme sammeln und weitergeben, so dass wir über das entsprechende Wissen verfügen, um die richtigen Entscheidungen in Bezug auf den Klimawandel zu treffen. Der in Kenia geborene Lebens­wissenschaftler Nigel Winser war Teilnehmer an einem Projekt der Royal Geographical Society, das von Rolex unterstützt wurde, und leitet wissenschaftliche Programme zur Erforschung der natürlichen Umwelt mit dem Ziel, einen sicheren und nachhaltigen Planeten zu schaffen. Er hat als Feldforscher in der Sahara, in West-Äthiopien und in Kenia umfangreiche biologische Untersuchungen durchgeführt und sieht den Wüstensand als lebendes Labor für Studien zur Biodiversität und zum Klimawandel.

Wissenschaft, Erforschung und Entdeckung zum Schutz des Planeten

Alain Hubert

Alain Hubert ist ein belgischer Forscher und Rolex Markenbotschafter. Zu seinen zahlreichen Erfolgen gehörte die mit über 4.000 km längste Durchquerung der Antarktis. Auf seinen verschiedenen Expeditionen zur Erkundung der Pole wollte er stets mithilfe wissen­schaftlicher Forschung auf die verheerenden Auswirkungen der Erd­erwärmung aufmerksam machen. 

Er ließ in der Antarktis dazu eine internationale Forschungsstation errichten. Seine Arbeit bestand darin, in extremen Umgebungen Messungen vorzunehmen und Proben zu sammeln. 

Die so erhobenen Daten werden verwendet, um die Entwicklung der Ökosysteme zu verstehen und zu belegen, wie und wie schnell sich der derzeitige Klimawandel vollzieht. Für Alain Hubert sind Erkundung und Beobachtung im Feld unerlässlich, um wissenschaftliche Daten zur Erstellung von Vorhersage­modellen zu gewinnen.

Alain Huberts Antarktis-Station

Rolex: Permanentes Streben nach Innovation

Rolex hat Forschung und Entwicklung stets hohe Priorität eingeräumt, um in der Lage zu sein, Armbanduhren zu konstruieren und zu fertigen, die in jeder Situation präzise und zuverlässig sind.

Seit den Anfängen hat Rolex sich auf Betreiben seines Gründers Hans Wilsdorf darauf konzentriert, immer präzisere und zuverlässigere Armbanduhren zu produzieren. Stets mit Blick auf die Innovation hat die Uhrenmarke ein einzigartiges Know-how darin entwickelt, Lösungen für uhrmacherische Heraus­forderungen zu präsentieren, und verfügt inzwischen über ein erhebliches Forschungs- und Entwicklungs­potenzial. So kann Rolex heute auf das Fachwissen und die Kompetenz hauseigener Spezialisten aus den Bereichen Statistik, Astrophysik und Material­wissenschaft zurückgreifen, um die Qualität seiner Armbanduhren fortlaufend zu verbessern. Dieses unablässige Streben nach Exzellenz fand beispielsweise seinen Ausdruck darin, dass die Zertifizierung „Chronometer der Superlative“ – ein markeneigener Präzisions­­standard – 2015 neu definiert wurde.

Das Prädikat, das ursprünglich geschaffen wurde, um die chrono­metrische Präzision der Uhrwerke von Rolex Armbanduhren zu bescheinigen, bezieht sich nunmehr auf die Leistungen der fertig montierten Uhr. Jede Armbanduhr hat vor dem Verlassen der Uhren­manufaktur somit eine Reihe von automatisch durchgeführten Tests bestanden, die von Rolex in eigenen Labors sowie nach eigenen Kriterien vorgenommen werden. Aufgrund dieser Prüfungen können für die Armbanduhr die Leistungen der Superlative in puncto Ganggenauigkeit, Wasserdichtheit, automatischen Aufzugs und Gangreserve für den täglichen Einsatz garantiert werden. Nach erfolgreicher Abnahme gemäß dem Prüfprotokoll erhält die Armbanduhr den Status „Chronometer der Superlative“, der durch ein grünes Siegel gekenn­zeichnet und mit einer internationalen Fünfjahres­garantie verbunden ist.

Weiterlesen

Diese Seite empfehlen