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Die Rolex Uhr von Alejandro G. Iñárritu

G. Iñárritu

Alejandro

Erforscher des menschlichen Verhaltens

Alejandro G. Iñárritu, der in zwei aufeinanderfolgenden Jahren den Oscar für die Beste Regie gewann (2015 für Birdman und 2016 für The Revenant - Der Rückkehrer), ist für seine Beobachtung menschlichen Verhaltens und seinen visuellen Stil bekannt, die ihn als einen Filme­macher etabliert haben, mit dem auch in Zukunft zu rechnen ist. Iñárritus Debütfilm, das Drama Amores Perros aus dem Jahr 2000, war für den Oscar als Bester Fremdsprachiger Film nominiert. Seine in zwei Jahren in Folge gewonnenen Oscars für die Beste Regie stellen den mexikanischen Filme­macher auf eine Stufe mit Hollywood-Legenden wie John Ford und Joseph L. Mankiewicz und sichern ihm einen Platz in der Filmgeschichte zu.

Iñárritu drehte seinen zweiten Film 21 Gramm (2003) in englischer Sprache, gefolgt von Babel (2006), der in vier verschiedenen Ländern auf drei Kontinenten und in vier verschiedenen Sprachen spielt. Er wurde sieben Mal für einen Oscar nominiert, so beispielsweise für die Beste Regie und den Besten Film. Jeder dieser Filme weicht von der traditionellen Erzählstruktur ab, indem Zeit und Raum fragmentiert sowie Blickpunkte verschoben werden, um menschliches Verhalten zu erforschen. Gemeinsam bilden sie eine Trilogie.

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Iñárritu führte anschließend Regie und war Co-Autor für das Drama Biutiful (2010), der erste Film in seiner Muttersprache Spanisch seit seinem Debütfilm. Dieser brachte ihm eine zweite Oscar-Nominierung für den Besten Fremdsprachigen Film ein. 2014 führte er Regie und war Co-Autor für seine erste Komödie, Birdman. Der Film erhielt neun Oscar-Nominierungen und gewann vier Oscars, drei davon gingen an Iñárritu (Bester Film, Bestes Originaldrehbuch und Beste Regie). 2016 gewann er einen weiteren Academy Award für The Revenant und wurde damit zum erst dritten Regisseur der Filmgeschichte, der den Oscar für die Beste Regie zweimal in Folge gewinnen konnte. Insgesamt war der Film für 12 Oscars nominiert.

Alejandro G. Iñárritu und das Kino

„Unser Leben ist multidimensional, aber Zeit verläuft linear – dagegen kommen wir nicht an. Kino ist eine zweidimensionale Realität innerhalb eines Rahmens, aber Zeit und Raum sind fragmentiert; dies macht es so befreiend und verleiht ihm Suchtpotenzial.“

Alejandro G. Iñárritu und das Kino

Iñárritu fungierte als Mentor bei der Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative 2014-2015. In diesem Rahmen tauschte er sich am Set von The Revenant auch mit seinem Meisterschüler Tom Shoval aus Israel aus und demonstrierte die „unendlichen Möglichkeiten“ des Filmemachens.

Die letzte Arbeit des Regisseurs, CARNE y ARENA (Virtually present, Physically invisible), ist eine konzeptionelle Virtual-Reality-Installation, die auf wahren Berichten basiert und die es dem Zuschauer ermöglicht, einen Teil der persönlichen Erfahrungen von Flüchtlingen zu erleben. Der Film wurde bei den jährlich und 2017 zum neunten Mal stattfindenden Governors Awards mit einem Ehren-Oscar ausgezeichnet. Dies ist bereits Iñárritus fünfter Academy Award. Die Academy erklärte, sie wolle mit diesem Preis eine „visionäre und starke Erfahrung im Bereich der Erzählkunst“ würdigen.

Alejandro G. Iñárritus Filme zeichnen sich häufig durch miteinander verbundene Geschichten und eine nichtlineare Erzählstruktur aus — eine Welt, in der die Zeit erzeugt wird und eine Hauptrolle spielt. In seinen Worten: „Unser Leben ist multidimensional, aber Zeit verläuft linear – dagegen kommen wir nicht an. Kino ist eine zweidimensionale Realität innerhalb eines Rahmens, aber Zeit und Raum sind fragmentiert; dies macht es so befreiend und verleiht ihm Suchtpotenzial.“

Während der diesjährigen Dreharbeiten mit seinen Kollegen, die alle Rolex Markenbotschafter sind, stellte er fest: „Jeder Regisseur besitzt seine eigene innere Welt. Und jeder Film ist eine Projektion deiner selbst, ob du es willst oder nicht ...“

„Jeder Mensch verfügt über eine einzigartige und nicht wiederholbare Lebenserfahrung. Das Schöne am Kino ist, dass es uns ermöglicht, diese einzigartige Erfahrung in Bildern und aus einem persönlichen Blickwinkel darzustellen und sie mit Millionen anderen gleichzeitig zu teilen.“

Alejandro G. Iñárritu