ashes and snow

Über das offizielle Kunstförderprogramm hinaus fördert das Unternehmen auch einzelne Künstler, deren Werk der Welt etwas Besonderes gibt. Dazu zählt der kanadische Fotokünstler Gregory Colbert und seine Wanderausstellung Ashes and Snow, in der großformatige fotografische Kunstwerke und Filme im Nomadic Museum gezeigt werden. Seit 1992 hat Colbert über 60 Expeditionen nach Indien, Ägypten, Namibia und an andere exotische Orte dieser Welt unternommen. Auf diesen Reisen hat er mehr als 130 Arten gefilmt, um außergewöhnliche Augenblicke einzufangen, die den Kontakt zwischen Mensch und Natur zeigen.

Die Idee einer umweltfreundlichen Wanderausstellung hatte Gregory Colbert ursprünglich bereits im Jahr 1999. Ashes and Snow wurde 2002 erstmals im Arsenal in Venedig eröffnet und gab Anlass zu den Architekturkonzepten des Nomadic Museum, dem ständigen, reisenden Zuhause der Ausstellung.

Das erste Nomadic Museum erblickte mit der Eröffnung von Ashes and Snow in New York City das Licht der Welt und begleitete die Ausstellung anschließend nach Santa Monica in Kalifornien, Tokio in Japan und Mexiko-Stadt. Das neuste Nomadic Museum stützt sich auf ein umweltfreundliches Gerüst aus Bambus und war, als es im Zócalo in Mexiko-Stadt errichtet wurde, mit seinen 5100 m2 die größte Bambusstruktur, die je erbaut wurde.

Ashes and Snow im Nomadic Museum wird Anfang 2009 in Brasilien neu eröffnet werden. Weitere Etappen sind in Lateinamerika, Asien und Europa geplant. Derzeit haben bereits über 9,5 Millionen Menschen weltweit die Ausstellung besucht. Damit ist sie die meistbesuchte Ausstellung eines lebenden Künstlers.