DER TIEFSTE TAUCHGANG

Rolex und die Welt der Erforschung und Entdeckung

Im Rahmen eines Projekts der US Marine im Januar 1960 tauchte eine am Tiefseetauchboot Trieste befestigte Rolex im Marianengraben in eine Tiefe von 10.916 Metern.

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DAS NEKTON-PROJEKT

Der tiefste Tauchgang

DAS TIEFSEETAUCHBOOT TRIESTE

Der tiefste Tauchgang

64 TAUCHGÄNGE

Der tiefste Tauchgang

Anfang 1958 verkauften die Piccards die Trieste an die US Marine. Jacques Piccard übernahm den Posten des Beraters, um sein gesamtes Wissen über die Wartung und den Betrieb des Tiefseetauchbootes an die Crew weiterzugeben. Die Druckkörperkugel der Trieste, die ursprünglich den Druckverhältnissen in 6.000 Metern Tiefe standhalten sollte, wurde vergrößert und perfektioniert, um in eine Tiefe von 11.000 Meter hinabsteigen zu können. 64 Probetauchgänge waren erforderlich, bevor die Trieste und ihre Crew sich an den ultimativen Tauchgang wagten.

RIGOROSE TESTREIHE

Der tiefste Tauchgang

Die enge Zusammenarbeit mit Rolex begann im Jahr 1953, als das Tiefseetauchboot Trieste vorgestellt wurde. Im Laufe der Zeit konnte die Schweizer Uhrenmanufaktur Rolex ihr Know-how um einige wertvolle Erfahrungswerte erweitern. Die Tauchgänge der Trieste dienten dem Unternehmen als rigorose Testreihe für die zweite Version der experimentellen Uhr Rolex Deep Sea Special.

Im August 1953 stieg die Trieste mit einer an der Außenwand befestigten Deep Sea Special in eine Tiefe von 1.080 Metern hinab. Noch im selben Jahr drang sie bereits in eine Tiefe von 3.150 Metern vor, und drei Jahre später gelang der Vorstoß in 3.700 Meter Tiefe.

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EIN UNGEBROCHENER REKORD

Der tiefste Tauchgang

In einer Tiefe von 10.916 Metern herrschen Druckverhältnisse von über einer Tonne pro Quadratzentimeter. Zur Verblüffung der Crew und der gesamten Wissenschaft wurden Walsh und Piccard dank des Lichts, das die Quecksilberdampflampen des Tiefseetauchbootes ausstrahlten, Zeugen eines Unterwasserszenariums, das zuvor noch kein Mensch gesehen hatte: Leben in der Extremtiefe des Ozeans.

Als die Trieste knapp neun Stunden später wieder an die Oberfläche gelangte, hatte sie es als erstes – bemanntes oder unbemanntes – Unterwasserfahrzeug geschafft, bis zur tiefsten Stelle des Ozeans vorzudringen. Dieser vor einem halben Jahrhundert aufgestellte Rekord wurde bis heute von keinem bemannten U-Boot übertroffen. Am 25. Januar 1960 erreichte ein Telegramm den Rolex Hauptsitz in Genf: „Freue mich, Ihnen verkünden zu können, dass Ihre Uhr auch in elftausend Metern Tiefe so präzise funktioniert wie an der Oberfläche“, schrieb Jacques Piccard.

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DAS CHALLENGERTIEF

Der tiefste Tauchgang

ROLEX DEEP SEA SPECIAL

Der tiefste Tauchgang

Seit der Gründer von Rolex, Hans Wilsdorf, im Jahre 1926 der ersten wasserdichten Armbanduhr den Namen „Oyster“ gab, wird der Entwicklung von Armbanduhren für den professionellen Gebrauch eine große Bedeutung beigemessen. Die experimentelle Uhr Deep Sea Special sollte die Effizienz der wasserdichten Armbanduhren von Rolex in einer Extremsituation unter Beweis stellen. Dank der Nachfolgemodelle der Deep Sea Special – die 1953 eingeführte Submariner und die 1967 eingeführte Sea-Dweller – wurde Rolex auch außerhalb von Wissenschaft und Forschung mit technischen Meisterleistungen in Verbindung gebracht. Beide Modelle wurden zum unverzichtbaren Bestandteil der Ausrüstung professioneller Taucher.

Auch die Tauchspezialisten der französischen Firma COMEX wurden mit diesen Modellen ausgerüstet. Dies führte zu einer professionellen Zusammenarbeit beider Unternehmen bei der Optimierung der Taucherarmbanduhren von Rolex. Durch den Tauchgang mit der Trieste verewigte sich die Uhr im kollektiven Bewusstsein und Rolex erwarb sich ein hervorragendes Renommee. Seitdem vertrauen Wissenschaftler bei ihren Forschungsvorhaben immer wieder auf das Know-how von Rolex.

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UNTERWASSERFORSCHUNG

UNTERWASSERFORSCHUNG

Der tiefste Tauchgang

Rolex unterstützt weltweit herausragende Wissenschaftler bei der Umsetzung ihrer Forschungsvorhaben. Nicht selten entstand daraus eine jahrelange Zusammenarbeit wie beispielsweise mit dem international renommierten Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau.

Wie Cousteau verweist auch die couragierte Meeresbiologin und Rolex Testimonial Dr. Sylvia Earle auf die Bedeutung wissenschaftlicher Projekte, um das Überleben des Menschen auf diesem Planeten zu sichern. „Der Erhalt der Ökosysteme ist von entscheidender Bedeutung. Nur durch den Schutz der Ozeane und der Natur können wir unser Überleben sichern.“ In über 7.000 Stunden unter Wasser leistete Sylvia Earle einen unermesslichen Beitrag zur Erforschung der Ozeane.

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